Dienstag, 16. September 2008

Verbesserungsvorschlag für's Leben


Das Leben sollte mit dem Tod beginnen - und nicht andersherum!


Stell Dir das mal vor: du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig und dann gräbst du dich dem Licht entgegen. Dort angekommen gehst du ins Altersheim und wirst dann rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. Nachdem du damit durch bist, gehts auf die Uni. Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen im Kopf und säufst dir ständig die Huckevoll. Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis du schließlich auch hier rausfliegst. Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum und beendest dein Leben als Orgasmus!!

Sonntag, 13. Juli 2008


Wie ich bin, ist unendlich wichtiger, als was ich habe.

Dienstag, 17. Juni 2008

Auf der Straße steht der Krieger,
mit vor Stolz geschwellter Brust,
aus dem Kriege kehrt er wieder,
hat gesehen Feind und Frust.
Hunderte hat er erschlagen,
mit dem blank gezogenen Schwert,
heute kehrt er Heim vom Felde,
was ist jetzt der Sieg noch wert?

Alle Häuser sind verfallen,
anheimgefallen der Feuersbrunst,
der Feind ist vor ihm hier gewesen,
schwerlich senkt sich seine Brust.

Langsam, stetig geht er weiter,
sieht mit Schrecken was geschehen,
Hunderte sind hier gefallen,
als kein Krieger war zu sehen.

Keine lauten Beifallsrufe,
hallen durch die dunkle Nacht,
als der kampferprobte Krieger,
kehrt zurück von seiner Schlacht.

Auch sein Haus, es ist zerfallen,
tot sein Sohn, die Frau, der Hund,
erschlagen vom verhassten Feinde,
der jetzt auch weint in seiner Not.

Und so stehen sie, die Krieger,
an zwei Orten voneinander fern,
sehen auf das Elend nieder,
das sie einander angetan.

Auf der Straße steht der Krieger,
kniet sich nieder, legt sich hin,
tränenvoll sind seine Augen,
was hat Krieg für einen Sinn?

Espron Darkwind